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Tipps & Tricks zum Energiesparen

Gern möchten wir Ihnen dabei helfen, Energie und damit auch bares Geld zu sparen. Das ist bei den drastisch steigenden Energiepreisen wertvoller denn je. Vielleicht finden Sie hier hilfreiche Unterstützung für Ihren Alltag.

Mit kleineren Veränderungen Ihres Wohnverhaltens können Sie nicht nur Energie und damit Geld sparen, Sie können auch einen positiven Einfluss auf unser Klima nehmen.

Wir können Ihr Zuhause aus baulicher Sicht verändern und damit dazu beitragen, dass eine Grundlage für effizienteres Wohnen geschaffen wird. Sie haben die Möglichkeit, durch Ihr Wohnverhalten aktiv an einem besseren Klima mitzuwirken. Die Veränderung beginnt mit Ihnen.

Nachfolgend wollen wir Ihnen eine Tipps und Tricks zum Energiesparen an die Hand geben.

Heizenergie sparen – die richtige Temperatur macht es

Die meiste Energie verbrauchen wir Zuhause für das Heizen. Hier entsteht auch das meiste CO2 . 

Eine 70 m² Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit durchschnittlichem Energiestandard verursacht durch das Heizen im Durchschnitt etwa 2.840 kg CO2. Um diese Menge CO2 zu kompensieren sind ungefähr 230 Bäume notwendig.

Die Wohlfühltemperatur in Ihrer Wohnung liegt zwischen 18 und 22 Grad – je nach Raum und persönlichem Empfinden.

Wussten Sie, dass bereits jedes Grad weniger rund 6% an Heizkosten sparen kann?  Es lohnt sich also doppelt zu überprüfen, ob Sie sich auch mit einem Grad weniger wohlfühlen.

TIPP 1: Räumen Sie die Heizkörper frei. Sie sollten nicht durch Möbel oder lange Vorhänge verdeckt werden, da sich die Wärme sonst nicht richtig verteilen kann.

Was ist eigentlich eine angemessene Raumtemperatur?

Im Wohnzimmer liegt diese bei etwa 19 bis 22 Grad Celsius, im Schlafzimmer hingegen reichen 16 bis 18 Grad und in der Küche 18 bis 20 Grad. Im Badezimmer darf es während der Nutzung etwas wärmer sein mit 21 bis 23 Grad.

TIPP 2: Überprüfen Sie Ihre Raumtemperatur und schauen, ob Sie diese ein wenig senken Können. Senken Sie die Temperatur, wenn Sie nicht zu Hause sind. Auch nachts sollten Sie die Heizung herunterdrehen – Bitte lassen Sie die Temperatur jedoch nicht unter 16 Grad fallen, das beugt Schimmel vor.

Bitte denken Sie auch an das richtige Lüften: Fenster bitte nicht auf kipp, sondern besser kurz querlüften. Gerne solange, bis der Wasserdampf auf der Außenseite der Fensterscheibe abgetrocknet ist.

Wie funktionieren eigentlich die Thermostatregler an Ihren Heizkörpern?

Bei mechanischen Thermostaten steht die Stufe 3 in der Regel für 20 Grad Celsius.

Jede Stufe mehr oder weniger verändert die Temperatur um etwa vier Grad nach oben oder unten:

  • Die Schneeflocke steht für eine Wunschtemperatur von ca. 7° C.

  • Stufe 1 steht für eine Wunschtemperatur von ca. 12° C

  • Stufe 2 steht für eine Wunschtemperatur von ca. 16° C

  • Stufe 3 steht für eine Wunschtemperatur von ca. 20° C

  • Stufe 4 steht für eine Wunschtemperatur von ca. 24° C

  • Stufe 5 steht für eine Wunschtemperatur von ca. 28° C

Mit richtig eingestellten Thermostaten sparen Sie Energie und vermeiden CO2.

TIPP 3: Dass die Heizung schneller heizt, wenn man das Thermostat voll aufdreht, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Tatsächlich wird die Wunschtemperatur auch bei Stufe 5 nicht früher erreicht. Dafür heizt die Heizung länger, denn die Temperatur steigt über den Wunschwert hinaus. Das verursacht unnötige Kosten und CO2-Emissionen. Stellen Sie das Thermostat beim Hochheizen daher immer direkt auf Ihre Wunschtemperatur und nicht zu hoch ein.

Strom sparen – öfter mal abschalten

Steckdosenleisten mit Schalter können beim Stromsparen eine gute Hilfe sein. Elektronische Geräte im Standby-Modus sind unnötige Stromdiebe.

Geht ein Elektro-Großgerät kaputt, lohnt es sich bei der Neuanschaffung genau hinzusehen; Ein energiesparendes Neugerät mit der Kennzeichnung A+++ entlastet ihre Stromrechnung enorm.

TIPP 4: Überprüfen Sie Ihre elektronischen Geräte auf ihre Energieklasse und vermeiden Sie den Standby-Betrieb.

Lassen Sie das Eis schmelzen: Jeder Gefrierschrank sollte regelmäßig abgetaut werden- natürlich ohne Inhalt. Schon das vereiste Gefrierfach eines Kühlschranks kann den Stromverbrauch deutlich erhöhen.

TIPP 5: Nutzen Sie den bevorstehenden Urlaub für das Abtauen.

Bitte achten Sie auch darauf, den Kühlschrank nicht unnötig lang aufzulassen. Ob beim Einräumen oder wenn die Entscheidung mal etwas schwerer fällt.

Auch beim Kochen können Sie mit einfachen Tricks Strom und damit bares Geld sparen. Hierbei spielen vor allem die Kochutensilien eine Rolle:

  • Sie können Wasser für Nudeln und Tee mit dem Wasserkocher statt dem Topf aufkochen

  • Stets zur Plattengröße passende Töpfe und Pfannen nutzen

  • Ein Schnellkochtopf spart bis zu 50 % Energie und Zeit

  • Beim Kochen nur so viel Wasser wie nötig verwenden

  • Bei gusseisernen Kochplatten und Glaskeramik-Kochfeld: vorzeitig ausschalten und Restwärme nutzen.

Auch beim Kochen können Sie mit einfachen Tricks Strom und damit bares Geld sparen. Hierbei spielen vor allem die Kochutensilien eine Rolle:

  • Sie können Wasser für Nudeln und Tee mit dem Wasserkocher statt dem Topf aufkochen

  • Stets zur Plattengröße passende Töpfe und Pfannen nutzen

  • Ein Schnellkochtopf spart bis zu 50 % Energie und Zeit

  • Beim Kochen nur so viel Wasser wie nötig verwenden

  • Bei gusseisernen Kochplatten und Glaskeramik-Kochfeld: vorzeitig ausschalten und Restwärme nutzen.

Auch beim Kochen können Sie mit einfachen Tricks Strom und damit bares Geld sparen. Hierbei spielen vor allem die Kochutensilien eine Rolle:

  • Sie können Wasser für Nudeln und Tee mit dem Wasserkocher statt dem Topf aufkochen

  • Stets zur Plattengröße passende Töpfe und Pfannen nutzen

  • Ein Schnellkochtopf spart bis zu 50 % Energie und Zeit

  • Beim Kochen nur so viel Wasser wie nötig verwenden

  • Bei gusseisernen Kochplatten und Glaskeramik-Kochfeld: vorzeitig ausschalten und Restwärme nutzen.

Auch Ihr Backofen birgt ein wahres Potenzial beim Stromsparen

Bis zu 40 Prozent Energie können Sie sparen, wenn Sie Umluft und Heißluft verwenden. Bei Umluft können Sie grundsätzlich auch mehrere Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben statt nacheinander.

Sparen kann auch, wer den Durchblick behält: Lieber durch das Fenster der Ofentür schauen, ob zum Beispiel die Pizza schon knusprig ist. Eine geschlossene Klappe senkt den Stromverbrauch des Ofens. Besonders viel bringt der Verzicht auf Vorheizen und das Nutzen der Restwärme.

TIPP 6: Nutzen Sie öfter mal die Umluft-Funktion zum Backen.

Wasser sparen – Zähneputzen oder Abspülen unter laufendem Wasser? Das können Sie besser!

Oft können solche vermeintlich kleinen Einsparungen eine Menge Wasser und für Sie damit Kosten sparen.

Bei durchschnittlich 123 Litern Wasser liegt in Deutschland der tägliche pro Kopf-Verbrauch – allein im Haushalt. Der lässt sich mit einfachen Mitteln deutlich senken.

Laut Umweltbundesamt machen die tägliche Körperpflege – also Duschen und Baden – sowie die Toilettennutzung mehr als 50% des privaten Wasserverbrauchs in Deutschland aus. Für rund ein Viertel sind Wäschewaschen, Geschirrspülen und Putzen verantwortlich.

Besonders bei der Körperpflege können Sie viel Wasser sparen, ohne auf Hygiene und Komfort zu verzichten. Wer weniger Warmwasser verbraucht, spart sogar doppelt – und mehr als die meisten vermuten: Neben dem Wasserverbrauch sinkt auch der Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen. Gerade bei der Körperpflege macht das schnell einen großen Unterschied. Mit einem Sparduschkopf und Durchflussbegrenzern können Sie Ihren Wasserverbrauch spürbar senken. Hierdurch wird durch das Beimischen von Luft weniger Wasser verbraucht, ohne dass der Wasserstrahl abnimmt oder der Duschkomfort sinkt.

Außerdem ein paar Tipps zum Wassersparen:

  • Duschen Sie lieber anstatt zu baden.

  • Nutzen Sie die Spartaste Ihrer Toilettenspülung.

  • Benutzen Sie einen Sparduschkopf. Damit sparen Sie rund die Hälfte an Wasser.

  • Bringen Sie Durchflussbegrenzer und Perlstrahler an den Wasserhähnen an.

  • Melden Sie uns tropfende Wasserhähne so schnell wie möglich.

  • Waschen Sie sich mit kaltem Wasser die Hände. In punkto Hygiene macht das keinen Unterschied.

  • Stellen Sie beim Einseifen, Zähneputzen und Rasieren das Wasser ab.

  • Betreiben Sie Geschirrspüler und Waschmaschine nur voll beladen. Waschen Sie bei niedrigen Temperaturen bzw. nutzen Sie den Öko-Waschgang. Verzichten Sie auf die Vorwäsche oder das vorherige Abspülen von Geschirr.

  • Achten Sie beim Neukauf eines Geschirrspülers oder einer Waschmaschine auf besonders sparsame Geräte. 

 

Müllrecycling - Vermeiden & verwerten

Weniger ist Mehr

Je weniger wir kaufen und wegwerfen, desto weniger muss produziert und entsorgt werden. Allein in Deutschland werden jede Minute beispielweise 300 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen, pro Jahr wirft jede*r deutsche Bürger*in im Schnitt über 80 Kilogramm Essen in den Abfall.

Bitte achten Sie bei der Müllentsorgung vor allem auf das richtige Trennen.

  • Wiederverwertbare Rohstoffe wie Glas und Papier bitte nur in den dafür vorgesehen Recyclingcontainern außerhalb der Häuser entsorgen und nicht in die Müllbehälter werfen.

  • Abfälle wie Tapeten, Verpackungen und Teppichreste müssen in grauen Abfallsäcken, die bei der Stadt Hattingen erhältlich sind, extra entsorgt werden.

  • Den Bioabfall bitte nicht in Plastiktüten, sondern in Papier verpackt in die dafür vorgesehene Biotonne (braune Tonne) werfen.

  • Abfälle aus Metallen, Kunst- und Verbundstoffen werden im gelben Wertstoff-Sack (siehe Auflistung auf dem Beutel) gesammelt und bis zum Abfuhrtermin in den eigenen Kellerräumen abgestellt.

TIPP 7: Alte Smartphones

In deutschen Haushalten liegen rund 100 Millionen alte Smartphones herum. Handys bestehen aus rund 60 Materialien. Viele davon sind kostbar. Weniger als 50% der Smartphones werden recycelt oder anderweitig weiterverwendet. Schauen Sie doch mal in Ihren Schubladen nach, ob sich hier kostbare Recyclingprodukte befinden.

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