Richtige Mülltrennung
Plastiktüten haben im Biomüll nichts zu suchen. Sie können die Verwertung der Bioabfälle erschweren und bei Fehlbefüllungen zusätzliche Kosten verursachen. Die Stadt Hattingen kontrolliert deshalb die Biotonnen verstärkt.
Wir möchten unsere Mieter*innen dabei unterstützen, Abfälle richtig zu trennen. Denn eine saubere Trennung ist die Voraussetzung dafür, dass Bioabfälle und andere Wertstoffe möglichst gut weiterverarbeitet werden können.
Warum ist richtige Mülltrennung so wichtig?
Falsch befüllte Biotonnen führen zu Problemen bei der Verwertung: Plastiktüten und andere Störstoffe können nicht vollständig aus dem Bioabfall entfernt werden. Kunststoffe können zu Mikroplastik zerfallen, das über den Kompost in Böden und letztlich in die Nahrungskette gelangen kann.
Aus richtig getrenntem Bioabfall entstehen im Ennepe-Ruhr-Kreis Biogas und Strom. Die verbleibenden Gärreste werden weiterverarbeitet und zur Herstellung von Kompost genutzt. Damit Bioabfälle möglichst gut verwertet werden können, ist eine saubere Trennung besonders wichtig.
Was gehört in die Biotonne?
In die Biotonne gehören viele Bioabfälle aus Küche und Garten. Eine Übersicht stellt die Stadt Hattingen zur Verfügung: Das gehört in die Biotonne.
Wichtiger Hinweis:
Bitte verwenden Sie keine Plastiktüten zur Sammlung Ihres Biomülls. Das gilt auch für Tüten, die als „kompostierbar“ gekennzeichnet sind. Sie werden in der Vergärungsanlage nicht schnell genug abgebaut und können die Verarbeitung des Bioabfalls beeinträchtigen. Nutzen Sie stattdessen Papiertüten oder wickeln Sie feuchte Bioabfälle in Zeitungspapier.
Was passiert bei falscher Mülltrennung?
Seit Mai 2025 gelten strengere Anforderungen an die Qualität von Bioabfällen. Plastik und andere Störstoffe gehören deshalb nicht in die Biotonne. Falsch befüllte Tonnen können zu zusätzlichem Aufwand und zusätzlichen Kosten bei der Entsorgung führen.
Achten Sie deshalb darauf, Bioabfälle möglichst sauber zu trennen. So helfen Sie dabei, Kunststoff und andere Störstoffe aus dem Bioabfall und dem daraus hergestellten Kompost fernzuhalten.
Fragen zum Thema Mülltrennung?
Wenden Sie sich an Ihre/n Kundenberater*in.
Arne Giersz-Okoniewski
Kundenberatung / QuartiersentwicklungGuido Knepper
Kundenberatung / QuartiersentwicklungMichelle Maul
Kundenberatung / Quartiersentwicklung