Neues Wohnprojekt gestartet

Mit ProWoHat ist im September 2019 das nächste Wohnprojekt der hwg gestartet. ProWoHat steht für den Verein „Projekt Wohnen in Hattingen e.V.“, der unter dem Motto „Gemeinsam wohnen und Verantwortung tragen“ gemeinsam mit unserer Genossenschaft ein Wohngebäude am Südring entwickelt hat.

Dieses Haus ist nun komplett bezogen und mit Leben gefüllt. Ähnlich wie bei dem Mehrgenerationenwohnprojekt mit dem Verein Wir Wohnen Zusammen (WiWoZu e. V) war es der Verein, der mit seiner Idee auf die hwg zugekommen war. Der Wunsch der Vereinsmitglieder: gemeinsam mit Freunden und Bekannten wohnen, das Gebäude selbst bewirtschaften und überwiegend unabhängig verwalten.

„Viele von uns haben sich die Frage gestellt, wie wir eigentlich leben und wohnen wollen, wenn die Kinder aus dem Haus sind“, erklärt Robert Dedden aus dem Vorstand von ProWoHat die Motivation der Gruppe. „Und die Antwort war relativ schnell gefunden,“ ergänzt sein Vorstandskollege Gregor Trebes: „Mit netten Menschen im Haus und in der Nachbarschaft in möglichst barrierefreien Räumlichkeiten.“ Man habe zwar auch vorher guten Kontakt zu seinen Nachbarn gehabt, aber: „Wir wollten mehr Gemeinschaft: gemeinsame Aktivitäten, sich gegenseitig unterstützen“, sind sich Robert Dedden und Gregor Trebes einig. Und sie beziehen ausdrücklichStraße und Quartier mit ein: „Gute Nachbarschaft hört nicht an der Haustüre auf, wir wollen auch für ein gutes Quartiersklima sorgen.“

Anders als bei gewöhnlichen Bauprojekten war der Verein in den gesamten Planungsprozess des Mehrfamilienhauses eingebunden. Die Vereinsmitglieder entwickelten gemeinsam mit der hwg aus der anfänglichen Idee konkrete Pläne. „Da war es sehr hilfreich, dass die Gruppe weitgehend konstant geblieben ist und klare Vorstellungen von ihren Wünschen hatte“, erklärt Christoph Wiesmann, Abteilungsleiter Kundencenter. Es wurde zum Beispiel festgelegt, über wie viele Wohnungen, wie viel Quadratmeter und über welche technische Ausstattung das Gebäude verfügen soll. Auch die eingesetzten Baustoffe waren Thema der Planungen.

Nach ersten Gesprächen 2015 sind in den vergangenen Monaten insgesamt 1.100 Quadratmeter Wohnfläche, aufgeteilt in 14 barrierefreie Wohnungen und eine Gemeinschaftswohnung, entstanden. „Als hwg sind wir auch künftig offen für Wohnprojekte für verschiedene Zielgruppen“, unterstreicht Christoph Wiesmann. „Auch das ist eine Aufgabe für uns als Genossenschaft.“

Und? Wie zufrieden sind die Bewohner? „Das alles fühlt sich klasse an. Es ist schwierig durchs Haus zu gehen, ohne sich mit jemandem zu unterhalten – ein schönes Gefühl“, schwärmt Gregor Trebes. „Vor allem freuen wir uns schon auf die Gartengestaltung im Frühjahr.“ Und Robert Dedden fügt hinzu: „Wir haben unser Haus verkauft und sind hier eingezogen – das haben wir keine Sekunde lang bereut.“

Für Fragen stehen die Vereinsmitglieder gerne zur Verfügung: robert.dedden@t-online.de