Künstlern in der Krise helfen

Dass die Corona-Pandemie auch vor Künstlerinnen und Künstlern keinen Halt macht, mussten auch Ingeborg Csete und Frank Stukenbrock feststellen: Über ihren Kunstverein ruhrCITY bekamen sie zahlreiche Nachrichten aus den Reihen der Künstler, die ihre Existenz bedroht sahen. Die beiden zögerten nicht lang und beschlossen etwas dagegen zu tun und so kam die Idee zum Projekt:

Künstler sollten die Möglichkeit bekommen, Dinge der Kunst, die sie augenblicklich nicht selber lagern können, in einer Lagerwohnung sicher zu lagern. „Etwa weil sie ihr Atelier während der Krise verloren haben.“ So die Vereinsmitglieder.

Der Verein hat erfahren, dass die hwg Lagerwohnungen vermietet und hat daraufhin eine dieser Wohnungen für die Vereinszwecke bei der hwg angemietet. Weitere Akteure aus Hattingen halfen beim Gelingen des Projekts – wie beispielweise die Stadtwerke, die den benötigten Strom liefern.

Frank Stukenbrock, der gemeinsam mit der Bewegungspädagogin Ingeborg Csete den Verein leitet, sagt darüber: “Es ist ein kleiner Schritt, aber wir hoffen, wir setzen ein Zeichen in die richtige Richtung. Genauso könnte man als Verein weitere Soziale Projekte verwirklichen aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg für uns”.

Der Verein, der nach eigener Aussage schon viele gesellschaftsverbessernde Ideen und Zeichen im Sinne seines neuen integralen Kunstbegriffes gesetzt hat, hofft, dass diese Aktion Nachahmer findet. Menschen, die Interesse an dem Projekt haben oder das Projekt unterstützen möchten, können sich gern beim Verein ruhrCity melden. Unter  https://callcenterzukunft.jimdofree.com finden Sie Informationen zum Verein und weiteren Projekten.