hwg spendet neue Unterkünfte für gefiederte Nachbarn

Es war Zeit für einen Neubau: An der Friedrichstraße hat die hwg 10 neue Nisthilfen für Mehlschwalben angebracht, weil die alten in die Jahre gekommen waren. Es handelt sich um die letzte Brutkolonie von Mehlschwalben in der Hattinger Innenstadt.  

Beobachtungen des Nabu hatten ergeben, dass von den ehemals etwa zwanzig Nestern nur noch wenige bewohnt wurden. „Die anderen Nester sind von der Wand gefallen oder nur noch in Fragmenten zu erkennen“, so Thomas Griesohn-Pflieger, Vogelkenner vom Nabu in Hattingen. Er freut sich riesig, dass die hwg spontan bereit war, den bedrohten Vögeln (Rote-Liste-Art) zu helfen.

„Wir fühlen uns dem Naturschutz in unserem Verantwortungsbereich verpflichtet und helfen gern, wenn es vertretbar und sinnvoll ist. Mit dem Nabu in Hattingen arbeiten wir seit Jahren gut und gern zusammen“, erläutert Erika Müller-Finkenstein, Vorstand der hwg.

Dr. David Wilde, Vorstandsvorsitzender der hwg, ergänzt: „In Zusammenarbeit mit den Aktiven vom Nabu versuchen wir mit bunten Wiesen in den Siedlungen, den Insekten zu helfen und so unterstützen wir auch indirekt die Schwalben. An einigen Gebäuden in der Innenstadt bieten wir auch Mauerseglern und Spatzen Nistmöglichkeiten an.“ Seit 2013 hat die hwg inzwischen rund 130 Nistkästen angebracht.

hwg und Nabu hoffen, dass spätestens im nächsten Jahr gefiederte Nachbarn in die Neubau-Wohnungen einziehen.