Erster Gewinner des hwg-Jubiläums-Sponsorings

Kochprojekt der Diakonie für wohnungslose Menschen in Hattingen

Aus Anlass ihres 120-jährigen Firmenjubiläums spendet die hwg eG in diesem Jahr zusätzlich 1.000 Euro pro Monat an besondere Projekte. Den Anfang macht im Januar die Wohnungslosenhilfe der Diakonie Mark Ruhr mit einem Kochprojekt für wohnungslose Menschen. Geplant ist, dass einmal pro Monat rund 10-15 Personen miteinander kochen und essen.

„Wir haben das Kochen im vergangenen Jahr schon mal vereinzelt angeboten und es ist sehr gut angekommen“, berichtet Birgit Land, Leiterin der Wohnungslosenhilfe in Hattingen. „Es geht uns darum, gemeinsam etwas Gesundes auf den Teller zu bringen: Der eine schält zum Beispiel Kartoffeln, der andere richtet Salat an. Wichtig ist natürlich auch das gemeinsame Essen.“ Das Kochprojekt findet in den Räumlichkeiten der Wohnungslosenhilfe in der Augustastr. 7 statt, wo eine große Küche und ein Aufenthaltsraum zur Verfügung stehen. „Durch die Spende der hwg können wir unser gemeinsames Kochen nun ein Jahr lang monatlich stattfinden lassen“, freut sich Birgit Land.

Die Wohnungslosenhilfe bietet darüber hinaus regelmäßig montags bis freitags zwischen 9 und 12 ein Café an. Dort wird es Aushänge zu den geplanten Koch-Terminen geben. Außerdem steht Birgit Land dienstags bis donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr für die offene Sprechstunde zur Verfügung, die jeder ohne Termin nutzen kann.

Die hwg arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit der Wohnungslosenhilfe zusammen, die Partner haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen: Gemeinsam will man verhindern, dass Mitglieder ihre Wohnung verlassen müssen, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen können. Alle sechs bis acht Wochen findet deshalb in den Räumlichkeiten der hwg ein Beratungstermin statt, bei dem sich ein Kundenbetreuer der hwg und ein Mitarbeitender der Diakonie Mark-Ruhr um die Anliegen von betroffenen Mitgliedern kümmern. Im Gegenzug stellt die hwg der Diakonie Lagerräume für ihre Umweltwerkstatt kostenlos zur Verfügung. Bereits einigen Mietern konnte durch die Beratung der erfahrenen Sozialarbeiter geholfen werden.