An der „Alten Feuerwache“ geht es los

Geplant sind zunächst sechs Wohngebäude, ein Ärztehaus, eine Parkpalette sowie eine Tiefgarage.

Nach umfangreichen Vorbereitungen tut sich nun etwas auf dem Gelände. Ende Oktober hat die hwg damit begonnen, den Feuerwehrturm, die Fahrzeughalle und den alten Bunker abreißen zu lassen. „Vor allem der Bunker ist natürlich deutlich aufwendiger als ein Büro- oder Wohngebäude abzureißen“, weiß Marc Spitzenberg, Projektleiter der hwg. „Tatsächlich kann der Abriss zwei bis drei Monate dauern. Schließlich muss sich das Fachunternehmen durch Unmengen von Beton arbeiten und dann muss alles auch noch abtransportiert werden.“

Wenn das erledigt ist, beginnen die eigentlichen Bauarbeiten. Zuerst werden auf dem Gelände des ehemaligen Bunkers und des Feuerwehrturms das Ärztehaus und die zwei-geschossige Parkpalette entstehen. „Wir planen, noch in diesem Jahr den notwendigen Bauantrag einzureichen. Wenn alles nach Plan läuft, können wir mit diesem ersten Bauabschnitt 2021 fertig sein“, schätzt Spitzenberg.

Zeitweise parallel zum ersten werden die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt laufen. Dann entstehen neben der Tiefgarage mit 54 Stellplätzen die ersten drei Wohngebäude mit jeweils 14 Wohnungen unterschiedlicher Größe von rund 50 bis 100 Quadratmetern. Wichtigstes Ausstattungsmerkmal: Barrierefreiheit. Die Wohnungen werden über Aufzüge erreichbar sein und zum Beispiel über ebenerdige Duschen und breitere Türen verfügen. In einem der Häuser werden die Wohnungen öffentlich gefördert errichtet, geplant ist dort auch ein Bewohner-Café. Spitzenberg: „Wir wollen für die Bewohner eine Möglichkeit der Begegnung schaffen, dafür ist ein solches Café ideal. Eventuell kann es von einem sozialen Träger geführt werden. Dann hätten auch Besucher der Arztpraxen die Möglichkeit, auf einen Kaffee vorbeizuschauen.“ Nach jetziger Planung soll der zweite Bauabschnitt 2022 fertig werden.

Der dritte Bauabschnitt umfasst drei weitere Wohngebäude mit elf bzw. fünf Wohnungen in ähnlichen Größen wie im zweiten Bauabschnitt. Dort wird unter anderem ein Wohnprojekt der Stiftung Trias beheimatet sein. Gedacht ist an ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt. „Hier kommt den künftigen Bewohnern selbstverständlich die barrierefreie Ausstattung zugute“, ist Marc Spitzenberg überzeugt.