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1945 bis 1970

Das Ende des Zweiten Weltkriegs und der Zusammenbruch des NS-Regimes markieren eine neue Ära. Jene, die von den Nazis Jahre zuvor ausgetauscht worden waren, übernehmen wieder die Leitung. Alle Mitglieder engagieren sich gemeinsam, um die Häuser der Rohstoffknappheit zum Trotz wieder aufzubauen. Die Währungsreform von 1948, das Erste Wohnungsbaugesetz 1950 und die Förderung des sozialen Wohnungsbaus erleichtern die Arbeit. Nach dem Wiederaufbau zerstörter Wohnungen können am Ende 48 neue Einheiten gebaut und ab 1952 sogar wieder Großprojekte, zum Beispiel in der Südstadt, in Angriff genommen werden. Bis 1954 bieten 170 Wohnungen Heimkehrern und Flüchtlingen ein neues Zuhause. Bereits fünf Jahre später erschließt die Genossenschaft das heutige Rauendahl als neues Wohngebiet und schafft mit 1251 neuen Wohnungen endgültig den Wandel zum wohnungswirtschaftlichen Unternehmen.

Mit steigenden Mitgliederzahlen wird in den 60er Jahren aus der General- eine Vertreterversammlung und die hwg wird erstmals auch jenseits der Hattinger Stadtgrenzen aktiv: In Herbede-Vormholz entstehen 244 neue Einheiten in Fertigbauweise. Als sich mit der Nachfrage nach Wohnraum gegen Ende des Jahrzehnts auch die Mitgliederzahl stabilisiert, widmet man sich neuen Aufgaben und baut auf Modernisierung und Instandsetzung.